Mittwoch, 11. Dezember 2013

Around here.

Hallo, Ihr Lieben,

da sitze ich nach einem bislang durchwachsenen Tag in der Küche und denke, huch, schon wieder Donnerstag. Huch, morgen schon wieder Freitags-Füller. Und, huch, da war doch noch was ... irgendwas wie "ich melde mich später dann noch mal mit einem around-here-update" oder so ähnlich. Kaum zu glauben, schon wieder eine Woche her. Wohl zu glauben, das war mal wieder nix mit dem "ich melde mich später noch mal". Kennt Ihr ja schon ;-) Und ein schlechtes Gewissen habe ich auch nicht. Jedenfalls nicht deshalb. Versteht das jetzt bitte nicht falsch.

Der Advent. Wörtlich aus dem Lateinischen übersetzt die Zeit des "Ankommen" und des "Eintreffen".

Für die Kinder die fast unerträgliche Zeit des "Eintreffens" des Weihnachtsmann, des täglichen Ausstreichens einer weiteren Zahl auf unserem Weihnachts-Countdown-Kalenders.

Nachdem ich seit 2 Jahren in der Vor-Weihnachtszeit regelmäßig morgens von unseren Kindern genervt gefragt werde "Wie oft noch schlafen, bis der Weihnachtsmann kommt?", habe ich nach 16 Tagen des Fragens & vergeblichen Bemühens etwas "Chices/Scrapper-Like-Mäßiges" zu werkeln, am 1. Dezember kurzerhand ein DIN A 4 Blatt genommen. Titel, Raster, Zahlen: Fettisch. Embellishment par Befestigung mittels neon-silber-farbenem Washitape. Weitere Ausschmückung: Tira.

Da. Geht doch auch einfach.



Für Helge und mich ist es die unerträgliche Zeit des Wartens auf Untersuchungen und das Eintreffen deren Ergebnisse.

Helge hatte Glück. Er mußte "nur" die Zeit bis zum 10.12. abwarten. Erste Untersuchung nach seiner Krebs-Erkrankung im Sommer. Um 8:30h war er in Bochum. Um 10:30h kam seine SMS. "Alles in Ordnung. Komm noch kurz nach Hause vor dem Büro." Aufatmen. Durchatmen. Weitermachen.

Am 5.12. hatte ich meine Knochenmarkpunktion.



Ergebnisse kommen irgendwann Ende dieser Woche, Anfang nächster Woche. Und wahrscheinlich wird es so sein wie immer: das Münchener Labor schickt die Rechnung an mich Freitagsmittag zeitgleich mit dem Befund per Fax nach Düsseldorf. Vor dem frühen Abend wird Prof. Kobbe keine Zeit haben, alle Befunde zu sichten und somit bekomme ich meistens erst Montag- oder Dienstagabend gegen 18.30h den berühmt-berüchtigten Anruf aus Düsseldorf. Nachdem ich am Samstag schon die Rechnung in den Händen halte. Immer wieder ein Highlight.

Man sollte meinen, man gewöhnt sich dran. Dachte ich auch. Nix da. Meine Nerven liegen blank.

Freitag ist wieder einmal der 13. Am Freitag, den 13. September rief Prof. Kobbe an und sagte mir, dass ich ein molekulares Rezidiv hätte. Irgendwie, finde ich, wäre es schön, wenn er am Freitag, den 13. Dezember anrufen würde, um mir mitzuteilen "Alles ok. Quantitativ wie qualitativ keine MLL3-Mutation nachweisbar." Irgendwie echt schön. Ich könnte mich an den Gedanken gewöhnen.

LIVE ♥ LAUGH ♥ LOVE ♥ every single day of your life.

XOX

Simoné



Kommentare:

  1. Ach du Liebe! Ich drück dich mal!!! Allerliebste Grüsse und ganz doll gedrückte Daumen, Sabine

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  2. Eine tolle und einfache Lösung hast du da zum runterzählen gefunden,manchmal brauch man einfach Mut zur Einfachheit!

    Ich drück die Daumen das es erfeuliche Nachrichten für dich gibt,bis dahin lenk dich mit etwas schönem ab :)
    Würde mich freuen mal wieder was scrappiges von dir zu sehen ! -Aber mach dir kein Stress,tu nur das was dir gut tut ! :)
    Liebe Grüße Chrissi

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  3. ich drücke.... ganz ganz feste... wir haben drei 13er in unserer Familie... in drei Generationen... die sollen dir Glück bringen da bin ich mir sicher!
    Alles Liebe für euch und schön die gute Nachricht von Deinem Mann ...

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  4. Ich drück dir die Daumen, dass Freitag, der 13. Dezember, dein Glückstag wird! Liebe Grüße, Alexandra.

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  5. Alles Gute für dich und deine Lieben.
    Wir drücken die Daumen, dass das Ergebnis in deinem Sinne ausfällt.

    Liebe Grüße
    Anke

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